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Montag, 4. März 2013

Utopie- Beitrag für Paradigmata




http://pampampamutopie.tumblr.com/ ist die virtuelle Ablage der Freien Klasse, die sich in den letzten Monaten schwerpunktmäßig mit idealen Räumen und den Möglichkeiten kollektiver Zusammenarbeit in der Organisation und Kunstproduktion beschäftigt hat. 
Wir haben den Blog als Plattform gewählt, um gemeinsam, parallel und in Reaktion aufeinander über unsere jeweils unterschiedlichen Utopiebegriffe und -verständnisse nachzudenken.
In gedruckter Form sind unsere Beiträge eine mögliche Form der Umsetzung und Fixierung der Inhalte.

Idee: Delal Isci, Denise Fragner, Manuel Carreon Lopez, Benjamin Kurb, Diana Barbosa Gil, Marlies Surtmann, Mona Hermann, Angela Strohberger   
Layout: Denise Fragner, Delal Isci, Angela Strohberger

www.paradigmata.at

<insert your thoughts here>
Mit Erscheinen der Paradigmata wird der Blog öffentlich freigegeben. Wir möchten alle Interessierten einladen, über den Begriff Utopie weiter nachzudenken. Material kann nach dem Login auf tumblr.com (freilasse.akbild@gmail.com, Passwort frutopia) gepostet werden. Bitte Quelle, soweit bekannt, angeben.

Montag, 21. Januar 2013

Freie Klasse Verschoben

 
Labor:

Ein Raum für Verhandlungen zwischen Individuellem und Kollektivem
Das Labor als Arbeitsraum, Versuchsraum, ein physischer, ein gedanklicher, ein Möglichkeitsraum,
bietet einen eigens konstruierten Ort für Verhandlungen zwischen Individuellem und Kollektivem,
eine Struktur wo vieles möglich ist, gemeinsames Zeichnen, Performen, Üben, Tun, künstlerische Forschung, eine räumlich fassbare Plattform, auf der unterschiedliche Interessen verfolgt und laufende Prozesse sichtbar gemacht werden: Ein Fenster im Kontinuum.
 
 
 
 
 

Donnerstag, 10. Januar 2013

DANCE OF A CRISIS

PERFORMANCE BY JOÃO MARTINS

In a recent lecture in Stockholm, philosopher and psychoanalyst, Julia Kristeva initiated her speech by asking herself and the audience how was it possible to dance when God is dead. Following this utterance, I decided to reformulate such question utilizing a found idea by Karl Marx: How is it possible to dance once money is already dancing for you?
Dance of the crisis is a performance-reaction to the current multifaceted crisis affecting Europe and myself, emphasizing financial and choreographic speculation over notions of movement and stillness in approximately 7 parts, such as:

1. i would prefer not to dance;
2. money dances for you;
3. is money money or isn‘t money money?;
4. talking is dancing;
5. is dance dance or isn‘t dance dance?;
6. move! choreographying me;
7. dance is hard to see.


Sat, Jan 12th, 6 PM
Academy of Fine Arts Vienna, Room M13 (Mezzanin)
FB
hosted by: Freie Klasse






Montag, 19. November 2012

Mitteldichte Faserplatte






































Archiv

****30.11.2012****
Eröffnung 18 Uhr

Performance 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 01.12. - 13.12.2012 

06.12.2012, 18 Uhr
Ich seh, ich seh, was du nicht siehst. Ein Gespräch mit Andreas Spiegl

12.12.2012, 15 Uhr 
Probieren geht ueber Studieren. Über einen Versuch kollektiven Arbeitens.
Ein Gespräch mit Sabeth Buchmann






MITTELDICHTE FASERPLATTE: Eine Publikation als Ausstellung



Die Mitteldichte Faserplatte
ist ein vielseitig verwendbarer, leicht verfügbarer und
im Kunstkontext gegenwärtiger Werkstoff,
ein Ausgangsmaterial für Displays und Modelle.
Sie ist ein Verbundstoff bestehend aus feinen Holzpartikeln,
die verdichtet und durch ein Bindemittel 
zusammengehalten werden. 



Wie kann gemeinsame künstlerische Produktion funktionieren?
Wie wird kollektive Kunstproduktion gedacht?

Welche Formen und Möglichkeiten finden wir?


Werden die uns gegebenen Räume gerecht?

Was muss geschaffen werden?


Bauen wir eine Heterotopie?



Eine Gruppe von Studierenden der Freien Klasse der Akademie der bildenden Künste Wien hat sich zusammen getan, um sich Fragen der Kollektivität und Referenzialität zu stellen und diese Arbeit in einem Projekt für das Monat der Fotografie 2012 umzusetzen. Durch die gemeinschaftliche Gestaltung und Selbstorganisation der künstlerischen Hochschulausbildung als strukturelle Intervention entstand das Bedürfnis, diese Ansätze auf die künstlerische Praxis zu übertragen. 

Das Ausloten von Bedingungen der kollektiven künstlerischen Praxis und das Thematisieren der Produktionshintergründe macht die Methode zum Inhalt. Unsere gemeinsame Praxis erfordert ein fortwährendes Reflektieren und Überarbeiten des schon Getanen, des scheinbar Abgeschlossenen und zu Ende Gedachten.

Hierfür haben wir uns für die gemeinschaftliche Produktion einer Publikation entschieden, welche mehrere Funktionen erfüllen und Träger für die Vielzahl von in der Gruppe entstandenen Anliegen sein soll: Die Publikation als Ereignisstätte der Ausstellung, die die*den Besucher*in durch einen vermeintlich leeren Ausstellungsraum führen wird, als Archiv und eine Art der Repräsentation unseres Arbeitsprozess, als Dokumentation einer Ausstellung. In dem Moment, in dem die Betrachter*innen den Kontext der Galerie Raum mit Licht verlassen, verändert sich die Funktion der Publikation. Die Publikation, die bis dahin eine Ausstellung war, wird zum Katalog. - Ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Marlies Surtmann, Matthias Julian, Denise Fragner, Magdalena Fischer, Angela Strohberger, Mona Hermann, Julischka Stengele, Manuel Carreon Lopez, Antoinette Zwirchmayr, Delal Isci, Thomas Trabitsch


Öffnungszeiten:
Di - Fr: 14-18 Uhr
Sa: 11-14 Uhr

Galerie Raum mit Licht, Raum 2
Kaiserstraße 32, 1070 Wien